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02.05.2008

Die Risiken von Fundament – Herstellung

Manche Dinge sollte lieber ein Fachmann ausführen, damit Kosten gespart werden!

Auch für Gartenhäuser sollte ein fachmännisches Fundamen erstellt werden.Die Notwendigkeit Betonfundamente herstellen zu müssen, kann für Haus- und Gertenbesitzer schnell akut werden. Ob ein Gartenhaus, Pavillon, Begrenzungs- oder Stützmauern oder Carport errichtet werden soll, immer besteht als erstes die Notwenigkeit, für geeignete Fundamente zu sorgen.

Neben der Fähigkeit, Lage und Ausmaße richtig festzulegen, müssen Ausschachtungsarbeiten bis zur Tiefe der so genannten Frostfreiheit bzw. Frostfestigkeit erledigt werden, ohne andere Flächen des Grundstückes mehr als nötig in Mitleidenschaft zu ziehen. Wenn dies erledigt wurde, muss Schalmaterial beschafft, zugeschnitten und tragend verbaut werden. Schließlich entwickelt frischer und flüssiger Beton enormen Druck auf die Schalung.
Je nach beabsichtigter Auflast für die Fundamente benötigen diese Armierungen. dazu wird Moniereisen beschafft, korrekt gebunden und verbunden und dann in der Schalung so fixiert werden, dass die ideale Trag- und Stützposition beim Betonieren nicht verändert wird. Anschließend muss der Beton selbst beschafft werden.
Kies, Sand, Zement und Zusätze wie Fließmittel usw. sind dann zu beschaffen und im richtigen Verhältnis zu mischen, mit Wasser anzumachen und dann zur aufnahmebereiten Schalung zu transportieren. Alternativ kann natürlich Fertigbeton bestellt und verarbeitet werden. Voraussetzung hierfür ist aber die Möglichkeit, dass das Betontransportfahrzeug bis zur fertigen Schalung ansetzen kann, um die benötigte Menge sofort einzufüllen um so die ärgerliche Restmengenaufschüttung zu vermeiden.
Es folgt die Austrocknung – die genau beobachtet und durch wässern möglicherweise gesteuert werden muss, das anschließende Ausschalen und die Entsorgung des Schalmaterials. Dann sollte das Fundament wenigstens eine einfache Feuchtigkeitssperre per Anstrich erhalten bevor das umliegende Erdreich wieder verfüllt werden kann.

Ein gerissenes Betonfundament muss teuer entsorgt werden.Eine ganze Menge Arbeit mit Risikofaktoren, die nicht nur von Laien schnell unterschätzt oder gänzlicher Fehleinschätzung unterliegen können. Da die künftigen Aufbauten regelmäßig zu wertvoll sind, als dass man sie wie Saisonartikel kurzfristig austauschen könnte, beginnt ein grenzenloser Ärger, wenn all die Arbeit unvollkommen oder gar falsch ausgeführt wurde. Gebrochene Streifenfundamente, ihre unwinkelige oder in unrichtiger Abmessung erfolgte Anlage, abkippende Punktfundamente, ungenügende Materialvermischung, fehlender und überlagerter Zement oder falsche Dimensionierung von Fundamenten: es gibt viele Gründe, warum Fundamente mühsam ausgegraben, abgebrochen und entsorgt werden müssen. Neben der Mühe entstehen hierbei Kosten, die einen schnell an den Rand der Verzweiflung bringen können.

Nach dem Motto „drum prüfe, wer sich ewig bindet…“ sollten auch solch kleine Bauvorhaben bis zum Ende durchdacht werden, bevor sie begonnen werden. Diese oft unterschätzten „Nebenbaustellen“ sind meist in den Händen von Fachleuten, die über entsprechendes Know How, Hilfsmittel und Erfahrung verfügen, besser aufgehoben. Nicht zuletzt die Gewährleistung oder darüber hinaus gehende Garantien sollten es jedem Bauherrn leicht machen, sich selbst und seine Möglichkeiten nicht nur richtig einzuschätzen, sondern möglicherweise sinnvoller zu nutzen.

 

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Tipp

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