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03.03.2008

Vorbeugender Einbruchschutz - die Mühe lohnt sich

Mit dem Einbau von abschließbaren Griffen an den Fenstern oder zusätzlichen Schlössern an Türen ist es leider nicht getan.

Sind Ihre Türen und Fenster sicher?Für Fenster und Türen gilt allgemein, dass zum Mindesten die Voraussetzungen der Widerstandsklasse 2 erfüllt werden müssen. Türen bedürfen immer dann, wenn sie als Außentür Verwendung finden – also auch als so genannte Nebeneingangstür für Garage oder Keller stabiler Mehrfachverriegelungen. Diese Verriegelungen sollten band- und schlossseitig in einen stabilen Rahmen greifen, der ein einfaches Aufhebeln der Tür fast unmöglich macht. Sollte eine Nachrüstung für bestehende Häuser anstehen, werden seriöse Anbieter bereits bei Beratung und Angebot auf die sinnvolle Sicherheitsausstattung hinweisen. Bei Neubauten haften übrigens nicht nur Tür- und Fensterbauer, sondern insbesondere der Architekt für die Einhaltung von Sicherheitstechnischen Vorschriften.

Fenstergitter müssen so montiert sein, dass eine Demontage von außen unmöglich ist und ein Abtrennen erschwert ist.

Vielfach übersehen werden Kellerfenster, Lüftungs- und Lichtschächte.
Sind Kellerfenster mit Stahllochblenden versehen, nützen diese wenig, wenn sie nicht gesichert sind. Dies kann durch die Verschraubung mit dem Fensterrahmen oder durch Nachrüstung mit geeigneten Verriegelungen, die dann wiederum mit Vorhängeschlössern gesichert werden können geschehen. Sind an Standard-Kellerfenstern die Innengitter zwecks Lüftung regelmäßig offen, nützen sie nichts.

Lichtschächte vor Kellerfenstern sind ein bei Einbrechern beliebter Umweg. Darum müssen die Gitter, mit denen diese abgedeckt sind, entweder mit straffer Kette und zugriffsicherem Schloss, oder mit abschließbaren Verriegelungen vor einfachem Aufnehmen geschützt werden.

Das ist keine geeignete Einbruchsicherung für eine Kellertür!Lüftungsschächte bedürfen bei zunehmender Beliebtheit von Klimageräten besonderer Beachtung. Da die Geräte gerne von außen auf das Mauerwerk montiert werden, direkt vor den Mauerdurchbruch für den Luftaustausch, wird oft übersehen, dass diese schnell und einfach abzuhebeln oder zu demontieren sind. Zumal aus optischen Gründen diese Geräte gerne an wenig einsehbaren Stellen positioniert werden. Es versteht sich von selbst, dass dies auch für Dächer gilt.

Besondere Schwachpunkte bieten Lichtkuppeln und Dachfenster. Vermeidet man, den potenziellen Interessenten Leitern und andere Aufstiegshilfen „bereitzustellen“, werden diese andere Wege suchen müssen. Deshalb gehören Leitern und Gerüste nicht ungesichert in Griffnähe. Möglichst weit vom Haus weg lagern und diese dann mit Ketten verschließen. Leitern sollte grundsätzlich in Haus oder Garage gelagert werden, um sie jederzeit zur Hand zu haben, aber dem unbefugten Zugriff zu entziehen. Gleiches gilt für den Gartentisch und die Gartenstühle.

Unter den vielen Websites zu diesem Thema sind folgende besonders empfehlenswert, auch weil sie weiterführende nützliche Links bereithalten:

 

 

Tipp

Fragen Sie jetzt nach einer für Ihr Haus geeigneten Wärmedämmung. In den Frühjahr- und Sommermonaten ist die Arbeit leichter zu erledigen als in den Herbst- bzw. Wintermonaten. Das spart nochmals Kosten.


Informieren Sie sich über mögliche Fördergelder, z.B. von der Kreditantstalt für Wiederaufbau (KfW), in Form von Finanzierungskrediten mit besonders günstigen Kontitionen. Es könnte sich für Sie lohnen!